Historie - 4 Sterne Hotel Meranerhof in Meran

Alessandro Manzoni Str. 1 . I - 39012 Meran Südtirol
F +39 0473 233312 . info@meranerhof.com
. MwSt-Nr. IT00395660210

Gästebuch und Hotelbewertungen 4S Hotel Meranerhof
28°

Von der Villa Adelheid zum Hotel Meranerhof…
ein guter Geist erzählt

Wir schreiben das Jahr 1886. Von meinem Kämmerchen aus beobachte ich das Treiben auf den Straßen von Meran. Mitten drin der junge Karl Wolf, der heute ein wichtiges Geschäft abschließen möchte. Er unterzeichnet den Kaufvertrag für die Villa Adelheid. Damit verfolgt er große Pläne – schließlich möchte er sie zu einer erfolgreichen Pension umbauen.

Viele Jahre vergehen, Karl ist kränklich und übergibt seine kostbare Pension Wolf schließlich dem Schwiegersohn Carl Parisis. Carl macht kurzen Prozess und reißt die Pension Wolf ab. Ein vierstöckiges Hotel soll an seiner Stelle entstehen – leicht größenwahnsinnig der gute Carl (aber mich fragt ja keiner!). Von der alten Pension Wolf bleiben nur einige Mauern im Tiefparterre übrig. Als ich nach einiger Zeit nach dem Rechten sehen will, sind die Umbauarbeiten in vollem Gange. Das Projekt von Carl findet seinen Abschluss mit der Eröffnung des Hotel Continental 1913.

Die Kriegsjahre ziehen ins Land – Unruhe und Angst beherrschen das Leben in der Kurstadt Meran. Schwierige Jahre für das Hotel Continental! Aber es scheint aufwärts zu gehen: Die Eröffnung des Pferderennplatzes bringt wieder Eleganz in die Kurstadt. Reiche Gäste sorgen für ausgebuchte Hotels. Außerdem hörte ich wie die Kaufleute der Stadt über neue Thermen Pläne sprechen. Was das wohl für das Hotel Continental bedeutet?

Für Wolfgang Parisis, der das Hotel in unruhigen Zeiten von seinen Eltern erbt, ist es schwer. Er scheint vom Pech verfolgt zu sein! 1943 muss er auch noch in den Krieg ziehen und verliert dabei sein Leben. Die Nachricht von Wolfgangs Tod verbreitet sich wie ein Lauffeuer in Meran. Wer soll das Hotel Continental jetzt übernehmen?

1948: „Neueröffnung des Hotels Continental!“ höre ich durch die Straßen schreien. Diesen Auflauf kann ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Mit Grete Cakâk, der Kusine von Wolfgang, scheint das Bestehen des Hotels Continental erstmals gesichert zu sein.

Grete macht in letzter Zeit einen sehr müden Eindruck. Deshalb war es für mich auch keine große Überraschung, als ich hörte, dass der erfolgreiche Geschäftsmann Artur Eisenkeil das Hotel Continental von Grete 1966 ersteht.

Eine Ära wird beendet, eine neue beginnt!

Artur und seine Frau Traudl haben Großes mit dem Hotel Continental vor. Krach, Staub und Unordnung im Hotel. Aufbruchstimmung, neue Ideen und trotzdem alte Traditionen wahren. So hat es mich auch kaum überrascht, dass aus dem Hotel Continental beinahe über Nacht das Hotel Meranerhof entsteht. Moderne Elemente im Zusammenspiel mit typischen geschwungenen Linien, floralen Ornamenten und Rundbögen aus der Jugendstilzeit dominieren den Stil des Hauses. Ein etwas riskantes Spiel, das die Familie Eisenkeil hier eingeht. Die Neueröffnung wird zum vollen Erfolg. Die Rechnung der Eisenkeils geht auf.

Und heute? Seltener werden meine Besuche im Hotel Meranerhof. Ich muss mich, um mein Sorgenkind nicht mehr kümmern. Traudls Tochter Astrid führt heute das Hotel Meranerhof. Auch Beatrix, Astrids Tochter, arbeitet fleißig im Stadthotel mit. Leidenschaftlich, herzlich und liebevoll.

Schönes Wohnen in einzigartigem Ambiente im Hotel Meranerhof.

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